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Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften

Newsletter März 2019 – Tour d'Horizon

Tour d'Horizon

« Les opposés ne s’attirent pas – le rôle de la formation et du revenu dans la mise en couple en Suisse »
Article scientifique de Laura Ravazzini, Ursina Kuhn et Christian Suter

En Suisse, le niveau de formation et le revenu influent fortement sur la sélection de son partenaire. C’est ce que démontrent les résultats d’une étude analysant l’évolution de l’appariement sélectif en se basant sur des données tirées de l’Enquête Suisse sur la population Active (ESPA) et du Panel Suisse de Ménages (PSM). Durant les deux dernières décennies, l’appariement sélectif a augmenté en Suisse parce que les couples avec un bas niveau de formation se marient plus souvent entre eux. Quant aux hommes et aux femmes avec une formation de niveau tertiaire, ils auraient une probabilité plus élevée de finir seuls. Il en est de même pour les hommes à faible revenu. Ces observations sont utiles pour l’étude des inégalités sociales, de revenu et de genre.

L. Ravazzini, U. Kuhn & C. Suter (2019). Les opposés ne s’attirent pas – le rôle de la formation et du revenu dans la mise en couple en Suisse. Social Change in Switzerland, N° 17. doi: 10.22019/SC-2019-00001.

Vous trouverez l’article complet ici :
www.socialchangeswitzerland.ch/?p=1674


«Nachlese zum Bericht Soziale Selektivität»
Blog-Beitrag von Wolf Lindner
13. März – Blog des Schweizerischen Wissenschaftsrats

Im Dezember veröffentlichte der Schweizer Wissenschaftsrat einen bildungspolitischen Bericht zum Thema «Soziale Selektivität». Die Schweiz habe ein Bildungssystem, das im Vergleich zu anderen europäischen Ländern durch ein hohes Mass an Chancenungleichheit geprägt ist, kam der Bericht zum Schluss. Der Befund erhielt ein sehr grosses Medienecho. Der Schweizerische Wissenschaftsrat stellte deshalb eine «Nachlese» zusammen:
blog.wissenschaftsrat.ch/nachlese-zum-bericht-soziale-selektivitaet/


«Geschichte fällt heute aus – die Geisteswissenschaften in den USA verlieren an Bedeutung. Und in der Schweiz?»
Artikel von Felix E. Müller
16. März – NZZ am Sonntag

Die Lage von Fächern wie Philosophie, Geschichte und Literatur an amerikanischen Hochschulen sei besorgniserregend, schreibt Felix E. Müller. Die Studierendenzahlen gingen dramatisch zurück, während sie in den Mint-Fächern Mathematik, Informatik, Technik, Naturwissenschaften stetig stiegen. Dies sei teilweise mit der Finanzkrise ab 2007 zu erklären. Die Studierenden würden die Geisteswissenschaften meiden, weil sie meinen, diese würden keine stabilen Berufsaussichten bieten. In der Schweiz sei die Lage nur vordergründig besser als in den USA, so Müller.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier:
nzzas.nzz.ch/hintergrund/studium-usa-interesse-an-geisteswissenschaften-nimmt-ab-ld.1467737


«Mit dem Latein am Ende?»
Artikel von Jörg Krummenacher
21. März – Neue Zürcher Zeitung

Immer mehr Kantonsschulen und Universitäten streichen die alten Sprachen aus ihren Lehrplänen. Schweizweit ging die Zahl der Matura-Abschlüssen in Latein und Griechisch in den letzten 10 Jahren um rund 40 Prozent zurück. Kaum ein Entscheidungsträger in den Kantonsregierungen und den zuständigen universitären Gremien bestreitet, dass das Erlernen gerade von Latein das analytische Denken schärft und eine gute Grundlage bildet für den Erwerb weiterer Sprachen. Allein, diese Argumente zählen in der politischen Nutzenabwägung wenig. Beispielhaft lasse sich der Bedeutungsverlust des Lateinischen im Kanton Obwalden beobachten, schreibt Jörg Krummenacher. Dieser hat unlängst entschieden, ab dem kommenden Schuljahr Latein an der Kantonsschule als Schwerpunktfach zu streichen.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier:
www.nzz.ch/schweiz/sprachen-latein-und-griechisch-immer-weniger-gefragt-ld.1468088


«Wie die Schweizer Unis aus der Skandalspirale herauskommen»
Gastkolumne von Caspar Hirschi
23. März – NZZ am Sonntag

Schweizer Universitäten seien geprägt durch schwache Leitungsorgane und professorale Königreiche mit vielen Doktoriernden, schreibt Caspar Hirschi. Dies führe zu missbrauchsanfälligen Beziehungen zwischen BetreuerInnen und DoktorandInnen. Es empfehle sich erstens die Rektorate zu stärken, zweitens die Zahl der Doktorierenden zu senken und drittens die Funktionen Betreuung und Prüfung personell zu trennen.

Die vollständige Kolumne finden Sie hier:
nzzas.nzz.ch/meinungen/wie-die-schweizer-unis-aus-der-skandalspirale-herauskommen-ld.1469553