Unternehmen

Historisches Lexikon der Schweiz

Governance

Das HLS ist eine von der SAGW langfristig finanzierte Forschungsinfrastruktur gemäss Artikel 11 Absatz 6 des Bundesgesetzes über die Förderung der Forschung und der Innovation (FIFG). Eine durch die SAGW eingesetzte Kommission unter dem Vorsitz des Präsidenten Prof. Dr. Andreas Würgler ist mit der strategischen Leitung sowie der Qualitätssicherung des HLS beauftragt.

Mandat

Kommission

Jahresbericht 2019

Mission

  • Positionierung des HLS als wissenschaftlich erarbeitetes, vernetztes, aktuelles, multimediales und mehrsprachiges Online-Fachlexikon zur Schweizer Geschichte
  • Angebot einer umfassenden Informationsdienstleistung für die Fachgemeinschaft und die interessierte Öffentlichkeit zur Schweizer Geschichte
  • Förderung des Verständnisses für die Bedeutung der historischen Dimension der Schweiz und deren wissenschaftliche Erforschung im In- und Ausland
  • Sicherstellung der wissenschaftlichen Unabhängigkeit des Unternehmens
  • Förderung der Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Forscherinnen und Forschern sowie Forschungsinstitutionen und Hochschulen, mit Bund, Kantonen, Gemeinden und Schulen sowie der Öffentlichkeit und den Medien.

Organisation

Um den Betrieb eines wissenschaftlichen, vernetzten, aktuellen, multimedialen und mehrsprachigen Online-Lexikons sicherstellen zu können, wurden die früheren Organisationsstrukturen und Produktionsprozesse aus den Zeiten der gedruckten Ausgaben angepasst. Auch das fortgeführte HLS besteht aus drei inhaltlich identischen Spracheditionen, weshalb an der Gliederungsstruktur nach Sprachredaktionen festgehalten wurde. Um aber den neuen Aufgaben (mehr Forschungsnähe, Vernetzungsdienstleistungen, Aktualisierung, Multimedialisierung) sowie den erhöhten Nutzungsanforderungen gerecht zu werden, wurden neue mehrsprachige Einheiten eingerichtet, um die entsprechenden Aufgaben zu koordinieren und die Konsistenz des Lexikonkorpus zu garantieren. Das HLS zählt rund 25 Mitarbeitende und betreibt den Hauptsitz der Redaktion in Bern sowie eine Zweigstelle in Bellinzona.

Finanzierung

Das HLS wird durch Bundesbeiträge im Rahmen einer an die Botschaft für Bildung, Forschung und Innovation gebundenen Leistungsvereinbarung über die Akademien der Wissenschaften Schweiz mit dem Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation finanziert. Die SAGW ist für den Einsatz der Bundesmittel und die Sicherung der Qualität verantwortlich.

Website HLS

Inventar der Fundmünzen der Schweiz

Governance

Das IFS ist eine von der SAGW langfristig finanzierte Forschungsinfrastruktur gemäss Artikel 11 Absatz 6 des Bundesgesetzes über die Förderung der Forschung und der Innovation (FIFG). Eine durch die SAGW eingesetzte Kommission und dem Vorsitz des Präsidenten Daniel Schmutz ist mit der strategischen Leitung sowie der Qualitätssicherung des IFS beauftragt.

Mandat

Kommission

Jahresbericht 2019

Mission

Das IFS sammelt und veröffentlich Nachrichten zu Münzfunden bzw. zu münzähnlichen Objekten aus der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein. Als einzige nationale Stelle für die Sammlung und Veröffentlichung von Bodenfunden leistet des IFS einen wertvollen Beitrag zur Schweizer Bodenforschung. Als Dienstleistungszentrum zu allen Fragen betreffend Münzen und Münzfunde in der Schweiz kooperiert das Team von sechs Fachleuten  mit verschiedenen öffentlichen und privaten Stellen.

Finanzierung

Das IFS wird durch Bundesbeiträge im Rahmen einer an die Botschaft für Bildung, Forschung und Innovation gebundenen Leistungsvereinbarung über die Akademien der Wissenschaften Schweiz mit dem Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation finanziert. Die SAGW ist für den Einsatz der Bundesmittel und die Sicherung der Qualität verantwortlich.

Website des IFS

Nationale Wörterbücher

Governance

Seit 1996 ist die SAGW für die Nationalen Wörterbücher verantwortlich. Zuständig für die wissenschaftliche und wissenschaftspolitische Betreuung ist eine eigens dafür eingesetzte Kommission, deren Mitglieder sprachwissenschaftlich bestens ausgewiesen sind.

Mandat

Kommission

Jahresbericht 2019 Idiotikon

Jahresbericht 2019 Glossaire

Jahresbericht 2019 DRG

Jahresbericht 2019 Vocabolario

Mission

Die vier Nationalen Wörterbücher dokumentieren und erklären die dialektalen und historischen Wortschätze der vier Landessprachen der Schweiz. Diese historischen Werke befinden sich in unterschiedlichen Stadien ihrer Erarbeitung. Das älteste Werk ist das Schweizerische Idiotikon. Die erste Lieferung des ersten Bandes erschien 1881. Das Glossaire wurde im Jahre 1899, das Vocabolario 1907 und das DRG 1904 gegründet. Die Wörterbücher werden von vier Redaktionen erarbeitet, die sich auf umfangreiche Wort- und Belegsammlungen stützen können. Die Aufbereitung dieses Materials beinhaltet sowohl Sammlungs- als auch Forschungstätigkeit und erschliesst einen sprachlich wie auch historisch und volkskundlich wertvollen Fundus.

Finanzierung

Die nationalen Wörterbücher werden durch den Bund finanziert.

Website Idiotikon

Website Glossaire

Website DRG

Website Vocabolario

Diplomatische Dokumente der Schweiz

Governance

Die Forschungsstelle Dodis ist ein Institut der SAGW mit Sitz in Bern. Sie steht unter dem Patronat der Schweizerischen Gesellschaft für Geschichte (SGG) und wird vom Schweizerischen Bundesarchiv (BAR) sowie dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) unterstützt. Als wissenschaftlicher Beirat der Forschungsstelle Dodis fungiert eine Kommission der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW), die sich aus Professorinnen und Professoren der schweizerischen Universitäten zusammensetzt.

Mandat

Kommission

Jahresbericht Dodis 2019

Mission

Dodis ist ein unabhängiges Unternehmen, welches die langfristige Erforschung, Selektion und Herausgabe der relevanten Dokumente zu den internationalen Beziehungen der Schweiz sichert. Weiter fördert Dodis das Verständnis für die Bedeutung der internationalen Beziehungen der Schweiz und für deren wissenschaftliche Erforschung im In-und Ausland.

Finanzierung

Dodis wird grösstenteils durch Beiträge des Bundes gemäss BFI-Botschaft 2017-2020 finanziert und vom Schweizerischen Bundesarchiv (BAR) sowie dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) unterstützt.

Website Dodis

Année politique suisse

Governance

Die APS-Publikationen werden vom Institut für Politikwissenschaften der Universität Bern unter der Leitung von Dr. Marc Bühlmann herausgegeben. Die SAGW garantiert die wissenschaftliche Qualität des Jahrbuchs.

Mandat

Kommission

Jahresbericht APS 2019

Mission

APS folgt einem politischen Geschäft von seiner Lancierung bis hin zu einem allfälligen Volksentscheid und dessen Umsetzung, berichtet über wichtige gesellschaftliche Kontroversen, synthetisiert praxisrelevante Studien und Berichte, verfolgt wegweisende Gerichtsurteile, Entwicklungen in der Parteilandschaft und vieles mehr. Die APS beschränkt sich nicht auf die Aufzählung von Ereignissen, sondern stellt stets auch den Zusammenhang mit übergeordneten gesellschaftlichen Entwicklungen her. Zahlreiche Strukturdaten aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft ergänzen die Darstellung. Bei den politischen Kontroversen werden nicht nur die Ausgangslage und die gefällten Entscheide, sondern auch die unterschiedlichen Interessen und Meinungen aufgezeigt.

Finanzierung

Die Mittel werden in Form von gebundenen Bundesbeiträgen im Rahmen einer Leistungsvereinbarung mit dem Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation gesprochen. Verantwortlich für den Einsatz der Mittel und die Sicherung der Qualität ist die SAGW. Die Universität Bern beteiligt sich an den Kosten mit der Finanzierung der Direktionsstelle.

Website von APS

infoclio.ch

Governance

infoclio.ch ist eine von der Schweizerischen Akademie für Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) langfristig finanzierte Forschungsinfrastruktur gemäss Artikel 11 Absatz 6 des Bundesgesetzes über die Förderung der Forschung und der Innovation (FIFG). Eine durch die SAGW eingesetzte Kommission und dem Vorsitz des Präsidenten Prof. Dr. Matthieu Leimgruber ist mit der strategischen Leitung sowie der Qualitätssicherung des HLS beauftragt.

Mandat

Kommission

Jahresbericht infoclio.ch 2019

Mission

infoclio.ch ist die nationale Forschungsinfrastruktur für die Geschichtswissenschaften in der Schweiz. Ihr Auftrag ist, die Sichtbarkeit der historischen Forschung der Schweiz im Web zu stärken, fachübergreifende wissenschaftliche Kommunikationsformen zu entwickeln sowie Innovationen anzuregen und zu begleiten, die sich aus der Digitalisierung der Geschichtswissenschaften ergeben.

Organisation

infoclio.ch beschäftigt vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu rund 2.5 Vollzeitsstellen. Der Firmensitz befindet sich in Bern.

Finanzierung

infoclio.ch wird durch Bundesbeiträge im Rahmen einer an die Botschaft für Bildung, Forschung und Innovation gebundenen Leistungsvereinbarung über die Akademien der Wissenschaften Schweiz mit dem Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation finanziert. Die SAGW ist für den Einsatz der Bundesmittel und die Sicherung der Qualität verantwortlich.

Website infoclio.ch

Data and Service Center for the Humanities

Governance

Die SAGW hat im Rahmen der BFI-Botschaft 2017-2020 ein Mandat für das DaSCH erhalten. Sie führt das DaSCH nach Artikel 11 Absatz 6 des Bundesgesetzes über die Förderung der Forschung und der Innovation (FIFG). Zu diesem Zweck ernennt sie eine Kommission, welche die strategische Führung des Unternehmens wahrnimmt, und unterhält eine Arbeitsstelle, die für die operative Ausführung zuständig ist. Die Aufgaben der Kommission sind in einem Mandat geregelt.

Mandat der Kommission DaSCH
Mitglieder der Kommission DaSCH

Mission

Seit 2017 ist das Data and Service Center for the Humanities (DaSCH) ein Unternehmen der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften, nachdem in einer Pilotphase die Machbarkeit des Projekts abgeklärt worden ist. Hauptaufgabe der Einrichtung ist es, eine Plattform für geisteswissenschaftliche Forschungsdaten zu betreiben, welche den Zugang zu diesen Daten sicherstellt. Darüber hinaus soll die Vernetzung der Daten mit anderen Datenbeständen gefördert (Linked Open Data) und somit ein Mehrwert für die Forschung und die interessierte Öffentlichkeit geschaffen werden. Mit dieser Plattform verbunden ist ein umfassendes Beratungsangebot für die Fachgemeinschaft zu Standards und IT-, beziehungsweise Digital Humanties-Technologien für die Sicherung, Pflege und (Weiter-)Verwendung von Daten.
Factsheet
Customer Relationship-Prozesse

Organisation

Die Universität Basel betreibt und unterhält die Arbeitsstelle des DaSCH im Auftrag der Akademie in den Räumlichkeiten des Digital Humanities Lab. Die Leitung des DaSCH haben Prof. Dr. Lukas Rosenthaler (lukas.rosenthaler@unibas.ch) sowie Dr. Peter Fornaro (peter.fornaro@unibas.ch) inne. Das DaSCH in Basel ist die nationale Koordinationsstelle, die Universität Lausanne betreibt einen Satelliten des DaSCH mit einer eigenen Infrastruktur. Die Akademie und das DaSCH streben Kooperationen mit weiteren Universitäten zur Errichtung von Satelliten an.

Organigramm
Webseite des Lausanner Satelliten des DaSCH
Modell eines DaSCH-Satelliten

Finanzierung

Die nationale Koordinationsstelle des DaSCH wird durch Beiträge des Bundes gemäss BFI-Botschaft 2017-2020 sowie durch in kind-Beiträge der Universität Basel gemäss Vereinbarung mit der SAGW finanziert.

Website des DaSCH