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Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften

Altersfreundliche Umgebungen

Die globale Strategie und der Aktionsplan zu gesundem Altern der WHO (2016-2020) sieht altersfreundliche Umgebungen als entscheidende Voraussetzung für gesundes Altern. Zu Beginn des «Decade of Healthy Ageing» der WHO (2020-2030) ist es höchste Zeit, dass wir uns in der Schweiz mit dem Thema auseinandersetzen.

Wie altersfreundlich sind die Umgebungen in Schweizer Gemeinden?

Wir wollten wissen, welche Bedeutung altersfreundliche Umgebungen in den Schweizer Gemeinden haben. Eine eben veröffentlichte Studie im Auftrag der «a+ Swiss Platform Ageing Society» zeigt, dass sich die Schweizer Gemeinden sehr wohl mit den Bedürfnissen ihrer Seniorinnen un Senioren auseinandersetzen. Im Vordergrund stehen Kernaufgaben wie die Pflege und Betreuung, soziale Integration sowie die gesellschaftliche Partizipation. Den grössten Handlungsbedarf gibt es in den Bereichen Wohnen, öffentlicher Verkehr und Mobilität.

Studie «Altersfreundliche Umgebungen in der Schweiz»

Altersfreundliche Umgebungen dienen nicht nur den Seniorinnen und Senioren

Altersfreundliche Umgebungen entsprechen dem Bedürfnis einer immer grösser werdenden Gruppe. Faktoren wie guter Anschluss an die öffentlichen Verkehrsmittel, Begegnungszonen und Hindernisfreiheit dienen allen Bevölkerungsgruppen. So sind beispielsweise auch gerade die Jungen auf öffentliche Verkehrsmittel und Familien mit Kinderwägen auf Hindernisfreiheit angewiesen. Eine Gemeinde oder eine Stadt, die auf eine solche Infrastruktur achtet, wird attraktiver. Zudem sinken die Gesundheitskosten, wenn Rentnerinnen und Rentner möglichst lange selbständig leben können. Einfache Massnahmen, wie beispielsweise etwas längere Grünphasen beim Fussgängerstreifen, können schon mit einem kleinen Budget umgesetzt werden.

Orte, die sich durch besondere Altersfreundlichkeit auszeichnen («Best Practice»)

Nationale Konferenz: "Altersfreundliche Umgebungen: integrierte Wohn- und Sozialräume als Chance für alle!"

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