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Altersfreundliche Umgebungen: integrierte Wohn- und Sozialräume als Chance für alle!

14.09.2020, 09:00 - 16:40
Kursaal Bern, Kornhausstrasse 3, 3000 Bern
Akademien der Wissenschaften Schweiz, organisiert durch die SAGW

Die Tagung will die Vielfalt und die Möglichkeiten von altersfreundlichen Umgebungen in der Schweiz aufzeigen. Im Fokus stehen dabei die drei Themenkomplexe: «Wohnformen und -Settings», «Öffentlicher Raum, Gebäude, Verkehr und Mobilität» und «Gesellschaftliche Partizipation».

Die demografische Entwicklung erfordert Anpassungen in zahlreichen Lebensbereichen. Eine dieser grossen Herausforderung ist gemäss der WHO-Strategie «Strategy and Action Plan on Ageing and Health» (2015) das Schaffen von altersfreundlichen Umgebungen. Solche Umgebungen werden den Bedürfnissen aller Generationen gerecht und fördern somit ihre Gesundheit, Autonomie, Selbstständigkeit und Partizipation im Sinne einer funktionalen Lebensqualität («Tun können, was man wertschätzt»). Sofern sie partizipativ konzipiert wurden, helfen altersfreundliche Umgebungen, Altersdiskriminierungen zu vermeiden, fördern die gesellschaftliche Partizipation der älteren und vulnerablen Bevölkerung sowie die intergenerationellen Beziehungen und bieten allen Personen Sicherheit. Somit sind sämtliche Lebens- und politische Bereiche von diesem strategischen Ziel der WHO betroffen: zum Beispiel der öffentliche Raum (Infrastrukturen, Mobilität), das Wohnen und die Förderung der gesellschaftlichen und politischen Partizipation.

Ziel und Zielpublikum der Tagung «Altersfreundliche Umgebungen»

Die Tagung will die Vielfalt und die Möglichkeiten von altersfreundlichen Umgebungen in der Schweiz aufzeigen. Ausserdem will sie den Austausch zwischen den Akteuren und die Verbreitung von Best-Practice Beispielen fördern. Grundsätzlich soll aufgezeigt werden, dass die Gesundheit im Sinne der funktionalen Lebensqualität, die Funktionseinschränkungen mitberücksichtigt und zu kompensieren versucht, zu grossen Teilen ausserhalb des Gesundheitsbereichs gefördert wird.

Prioritär berücksichtigt werden die folgenden drei Themen:

  • Wohnformen und -settings (inkl. Pflege und Betreuung)
  • Öffentlicher Raum, Gebäude, Verkehr und Mobilität
  • Gesellschaftliche Partizipation (der älteren Menschen in der Gesellschaft und der Gesellschaft in «Caring Communities»)

Zum Zielpublikum gehören primär öffentliche, zivilgesellschaftliche wie auch private Akteure, die sich für die Umsetzung altersfreundlicher Umgebungen einsetzen: SeniorInnen, Fachleute aus der Praxis wie auch Akteure der öffentlichen Verwaltung auf Ebene der Gemeinden, Städte und Kantone. Folgende Fachbereiche sind besonders angesprochen: Soziales, Betreuung und Pflege, Infrastruktur, Mobilität, Raumplanung, Architektur und Wohn- wie auch Immobilienwirtschaft. Ebenfalls zum Zielpublikum zählen Akteure aus der Altersforschung.

Programm und Mitwirkende

Liste der Projekte

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Hintergrundinformationen zum Thema «altersfreundliche Umgebungen»

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