Rapport 2019

Mitglieder der Redaktionskommission 2018 – 2019: 

Präsident*innen : Laura Affolter, David Loher, Isabelle Zinn

Mitglieder: Gaëlle Aeby, Darcy Alexandra, Sylvain Besençon, Matthieu Bolay, Boris Boller, David Bozzini, Filipe Calvão, Martha-Cecilia Dietrich, Marion Fert, Carolin Fischer, Arnaud Frauenfelder, Anahy Gajardo, Anne Lavanchy, Sybille Lustenberger, Laurence Ossipow, Julie Perrin, Alice Sala, Tobias Schwörer, Veronika Siegl, Valerio Simoni, Barbara Waldis

Änderungen in der Redaktionskommission:

Marion Fert von der Universität Neuenburg ist seit 2018/2019 neu Mitglied in der Redaktionskommission. Zusammen mit Sylvain Besençon und Veronika Siegl ist sie zuständig für die Rezensionen. Zudem hat sie von Veronika Siegl die Verantwortung für unsere Webseite sowie unsere Facebookseite übernommen. 

Änderungen im Produktionsprozess:

Wir haben beschlossen, neu für alle Beiträge (ausser die Rezensionen) ein externes peer-review Verfahren einzuführen. Für Dossierbeiträge und unsere freien Beiträge galt dies bisher schon. Neu werden jedoch auch die Bild-Essays und die Artikel in der Rubrik Laufende Forschungen extern begutachtet. Für die Bild-Essays wurde dies bereits für Tsantsa 25 eingeführt, für die Laufenden Forschungen wird für Tsantsa 26 erstmals ein externes peer-review Verfahren verwendet. 

Zusammen mit dem Vorstand der SEG hat die Redaktionskommission zudem beschlossen, den gesamten Produktionsprozess von Tsantsa an Seismo zu übergeben; einerseits aus Kostengründen, andererseits um die Abläufe zu vereinfachen. Dies bedeutet, dass ab 2020 Seismo das Korrektorat der Artikel, sowie die Gestaltung des Layouts, die Produktion, Druck und Vermarktung der Zeitschrift übernehmen wird. Für uns hat dies der Vorteil, dass alles aus einer Hand kommt. Ausserdem erhoffen wir uns, dass Tsantsa dadurch öffentlich sichtbarer wird. Dieser Wechsel zu Seismo bedeutet jedoch auch, dass sich das Erscheinungsbild (Layout, Grafik) von Tsantsa ändern wird. 

Ebenfalls wird die Website von Tsantsa umgebaut. Einerseits um sie besser anzupassen an die Anforderungen einer digitalen wissenschaftlichen Zeitschrift (z.B. Indexierung, Langzeitarchivierung etc.), andererseits weil unser langjähriger Partner MacMac den Unterhalt von Websites mittelfristig nicht mehr weiterführen will. Dazu arbeiten wir mit Bern Open Publishing der Universitätsbibliothek Bern zusammen. Diese betreibt ein Open Access System für das digitale Verlegen von Zeitschriften. Tsantsa 25/2020 wird das erste Heft sein, welches darauf erscheinen wird. Diese Umstellungen erlauben uns auch, den Redaktionsprozess zu reorganisieren und bis hin zur Produktion über die Plattform abzuwickeln. 

Seit 2018 wird die Redaktionskommission von Nathalie Garbely unterstützt. Nathalie hat bisher das Korrektorat der Artikel gemacht, sowie weitere Koordinationsaufgaben übernommen. Bis und mit der Ausgabe von Tsantsa 25 (2020) wird dies so bleiben, wie es ab 2021 weitergeht, muss noch beschlossen werden. 

Erscheinung Tsantsa 24/2019:

Tsantsa 24 ist im Mai 2019 erschienen. Das Dossier „Dekoloniale Prozesse an Schweizer Hochschulen und Kulturinsitutionen: empirische und theoretische Ansätze“ wurde von Fiona Siegenthaler und Marie-laure Allain Bonilla koordiniert. Neben der Einleitung und den vier Artikeln bestand das letzjährige Dossier auch noch aus einem Prolog von Patricia Purtschert sowie einem Interview, welches die Gastherausgeberinnen mit Boris Wastiau vom Museé d’ethnographie de Genève und mit Grégoire Mayor vom Museé d’ethnographie de Neuchâtel führten. Das Bild-Essay von Kadiatou Diallo stand ebenfalls im Zusammenhang mit dem Thema des Dossiers. Die 24. Ausgabe von Tsanta enthielt zudem einen Beitrag in der Rubrik „Freie Beiträge“, fünf Artikel in der Rubrik „Laufende Forschungen“, fünf Rezensionen und zwei Nachrufe an den 2018 verstorbenen Professor Christian Giordano. 

Vorbereitung Tsantsa 25/2020:

Tsantsa 25 wird aufgrund des Wechsels zu Seismo wahrscheinlich erst im Sommer/Herbst 2020 erscheinen. Das Dossier zum Thema „Das Feld des Strafrechts und seine Hybridisierungen in Praxis: Institutionen und Erfahrungen Betroffener“ wird von Géraldine Bugnon, Arnaud Frauenfelder und Armelle Weile von der HES-SO in Genf zusammen mit Franz Schultheis von der Zeppelin Universität in Friedrichshafen koordiniert. Unter anterem erhält diese Ausgabe ein Interview mit Paul Stoller, sowie ein Interview mit Susana Narotzky, Patrícia Matos und Antonio Maria Pusceddu. 

Zukünftige Ausgaben:

Thema des Special Issues für die Ausgabe 26/2021 wird sein: „Natürlich, künstlich, digital: Sozio-materielle Wechselbeziehungen“. Das Special Issue wird von Matthieu Bolay und Filipe Calvão vom Graduate Institute in Zusammenarbeit mit Lindsay Bell von der Western University koordiniert. An der Sitzung vom 13.01.2020 haben wir von 15 eingeganenen Abstracts 11 vielversprechende ausgewählt. Die Erstversionen der Artikel erwarten wir im Mai 2020. 

Im Namen der Redaktionskommission

Laura Affolter, David Loher & Isabelle Zinn