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SWISSUbase – eine Schweizer Lösung für Open data

Franziska Ehrler, FORS

Daten sind eine wichtige strategische Ressource für eine moderne und offene Schweiz und zentral für die zukünftige Entwicklung der Schweizer Forschungslandschaft. Damit Daten frei zugänglich und nutzbar sind, braucht es effiziente und verlässliche Dateninfrastrukturen. SWISSUbase bietet den Forschungsinstitutionen in der Schweiz eine solche an.

Viele Forschungsinstitutionen sind vor dem Hintergrund von Open Data mit der Herausforderung konfrontiert, Forschungsdaten zu verwalten, langfristig zu sichern und zugänglich zu machen. Gleichzeitig verfügen sie aber nicht über die Instrumente und das nötige Know-how, um auf diese Herausforderungen zu antworten. Die Implementierung einer grossen Anzahl von isolierten lokalen Lösungen ist nicht kosteneffizient und internationale oder private Lösungen bergen erhebliche Risiken in Bezug auf die Sicherstellung von Kontrolle und Nachhaltigkeit. Daher ist es sinnvoll, eine nationale Dateninfrastrukturlösung aufzubauen, die sich leicht an die Bedürfnisse verschiedener Forschungseinrichtungen und Wissenschaftsdisziplinen anpassen lässt. SWISSUbase wird ab Anfang 2021 eine solche Lösung anbieten.

Ein Forschungsdatenservice nach FAIR-Datenprinzipien

SWISSUbase ist ein Forschungsdatenservice, der eine technische Umgebung und Dienstleistungen für die Verwaltung von Forschungsprojekten und die Archivierung sowie Verbreitung von Forschungsdaten und Metadaten zur Verfügung stellt. Damit bietet SWISSUbase den Forschungsinstitutionen in der Schweiz eine umfassende, vertrauenswürdige und zertifizierte Lösung zur Verwaltung und Archivierung von Forschungsdaten aus allen wissenschaftlichen Disziplinen. SWISSUbase erfüllt die FAIR-Datenprinzipien und ist konform mit internationalen Daten- und Metadatenstandards.

Die Basis für die Entwicklung von SWISSUbase bildet FORSbase, eine bereits bestehende und bewährte nationale Archivlösung für sozialwissenschaftliche Forschungsdaten. SWISSUbase wird gegenwärtig von den Universitäten Lausanne und Zürich zusammen mit dem Schweizer Kompetenzzentrum Sozialwissenschaften FORS und der Unterstützung von swissuniversities entwickelt.

Langzeitsicherung und internationale Konnektivität

SWISSUbase bietet den Forschungsinstitutionen zahlreiche Vorteile. Unter anderem:

  • Eine zuverlässige interne Lösung, die es Forschern ermöglicht, ihre Daten langfristig in einem OAIS-konformen, nicht-kommerziellen FAIR-Repository zu archivieren und zugänglich zu machen;
  • Konnektivität und Interoperabilität auf europäischer (ERIC, EOSC usw.) und nationaler Ebene (NSF P3);
  • Datenschutz in einer sicheren Umgebung in der Schweiz;
  • Eine zertifizierte Forschungsdateninfrastruktur (CoreTrustSeal);
  • Kompetente, persönliche und massgeschneiderte Unterstützung im Bereich der Archivierung.

SWISSUbase wird damit bald einen Beitrag leisten zur effizienten und erfolgreichen Umsetzung der Prinzipien von Open Data in der Schweizer Forschungslandschaft.

Weiterführende Informationen finden sich in der Dokumentation oder auf der Projektwebseite (https://swissubase.ch/) und für Fragen stehen die beiden Projektleiter Franziska Ehrler (franziska.ehrler(at)fors.unil.ch) und Stefan Bürli (stefan.buerli(at)fors.unil.ch) jederzeit gerne zur Verfügung.

Dokumentation zu SWISSUbase

Open Data bei der SAGW

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