Übersicht
Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften

Inventar der Fundmünzen der Schweiz (IFS)

Münzfunde sind ein wichtige und handgreifliche Zeitzeugen der Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Schweiz. Politische Entwicklungen lassen sich an Geldstücken ebenso ablesen wie wirtschaftliche Krisen- und Blütezeiten. Münzbilder zeugen zudem vom Selbstverständnis der Herrscher und waren nicht selten Mittel der Propaganda. Münzen gehören deshalb zu den wichtigsten Funden der Archäologie.

Mission

Das IFS sammelt und veröffentlich Nachrichten zu Münzfunden bzw. zu münzähnlichen Objekten aus der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein. Als einzige nationale Stelle für die Sammlung und Veröffentlichung von Bodenfunden leistet des IFS einen wertvollen Beitrag zur Schweizer Bodenforschung. Als Dienstleistungszentrum zu allen Fragen betreffend Münzen und Münzfunde in der Schweiz kooperiert das Team von sechs Fachleuten  mit verschiedenen öffentlichen und privaten Stellen.

Governance

Das IFS ist eine von der Schweizerischen Akademie für Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) langfristig finanzierte Forschungsinfrastruktur gemäss Artikel 11 Absatz 6 des Bundesgesetzes über die Förderung der Forschung und der Innovation (FIFG). Eine durch die SAGW eingesetzte Kommission und dem Vorsitz des Präsidenten Daniel Schmutz ist mit der strategischen Leitung sowie der Qualitätssicherung des IFS beauftragt.

Mandat

Kommission

Finanzierung

Das IFS wird durch Bundesbeiträge im Rahmen einer an die Botschaft für Bildung, Forschung und Innovation gebundenen Leistungsvereinbarung über die Akademien der Wissenschaften Schweiz mit dem Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation finanziert. Die SAGW ist für den Einsatz der Bundesmittel und die Sicherung der Qualität verantwortlich.

Kontakt

Inventar der Fundmünzen der Schweiz
Hirschengraben 11
Postfach
3001 Bern

Tel. +41 (0)31 311 34 24
info(at)fundmuenzen.ch

IFS-Jahresbericht 2018

Ein aussergewöhnlicher Münzfund des 13. Jahrhunderts vom Brünigpass

Im Herbst 2013 wurde an der Brünigpassstrasse im Kanton Obwalden von Archäologen ein Ensemble von 120-130 einseitigen Münzen des späten 13. Jahrhunderts geborgen. Der aussergewöhnliche Fund soll nun wissenschaftlich untersucht und zu einem späteren Zeitpunkt im Historischen Museum Obwalden in Sarnen ausgestellt werden.

SRF-Beitrag zu den Funden