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Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften

Sustainable Development Goals

Eine Aufgabe für die Geistes- und Sozialwissenschaften

Die 17 Nachhaltigkeitsziele der UNO Agenda 2030 beziehen sich auf die grossen Herausforderungen der Gesellschaft. Zur Lösung braucht es (auch) geistes- und sozialwissenschaftliche Expertise. Die Agenda 2030 bietet eine einmalige Gelegenheit, das Wissen und die Kompetenzen der Geistes- und Sozialwissenschaften in relevanten Bereichen wirksam und sichtbar einzubringen. Die SAGW und ihre Fachgesellschaften identifizieren die wissenschaftlichen Grundlagen, die zum Erreichen der Ziele beitragen.

Beitrag der Geistes- und Sozialwissenschaften

UNO-Agenda 2030: 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung

Im September 2015 verabschiedeten die Mitgliedsländer der UNO die Agenda 2030. Die 17 Ziele der UNO-Agenda 2030 fokussieren auf soziale, wirtschaftliche und ökologische Ziele und heben die Wechselwirkungen zwischen diesen Bereichen hervor. Zum ersten Mal haben die Nachhaltigkeitsziele universelle Gültigkeit, betreffen also alle Länder. Staat, Wirtschaft, NPOs, Verbänden und Wissenschaft müssen ihre Kompetenzen einbringen, um die Ziele der nachhaltigen Entwicklung zu erreichen.

Weitere Informationen zu Agenda 2030 und zur Strategie des Bundes

Stand der Umsetzung

Ein erster Länderbericht zum Stand der Umsetzung wurde im Frühjahr 2018 publiziert. Die Schweiz ist bei vielen Zielen gut auf Kurs. Handlungsbedarf gibt es beim Ressourcenverbrauch. Auch die Lohngleichheit zwischen den Geschlechtern wurde noch nicht erreicht.

Mehr zur Umsetzung der SDGs in der Schweiz

Berichterstattung im 4-Jahreszyklus

Über den Stand der Umsetzung soll im Rahmen eines internationalen Überprüfungsmechanismus Bericht erstattet werden. Diese Berichterstattung erfolgt im 4-Jahresrhythmus und ist an die Strategie Nachhaltige Entwicklung gekoppelt.

Die Akteure

In der Schweiz sind nebst den Behörden auch die Privatwirtschaft, die NGO’s, Verbände und die Wissenschaft an der Umsetzung beteiligt. Das Amt für Raumplanung (ARE) sowie die DEZA koordinieren die Aktivtäten auf Bundesebene. In der Begleitgruppe sind die Akademien der Wissenschaften Schweiz mit Prof. Renate Schubert vom Institut für Umweltentscheidungen der ETHZ und Prof. Peter Messerli vom Centre for Development and Environment der Universität Bern vertreten.